Nachdem ich zahlreiche wüste
Beschwerden erhalten habe, dass ich immer über den Unistress
schreibe und dann nur Fotos von Landschaften, Festen und Freizeit
hochlade, ändere ich das ab jetzt. Ab jetzt nur noch Fotos vom über
Hausaufgaben grübelnden Richard. Dieses Foto wurde beispielsweise
ohne meines Wissens in der Bibliothek aufgenommen.
Am Donnerstag war
dann endlich die Abgabe der Hausaufgabe und das Optimierungs-Examen.
Lief ganz passabel denke ich, und ich war erstmal froh, dass der
Stress ein vorläufiges Ende fand.
Dann gab es noch zwei weitere
nennenswerte Events in dieser Woche. Am Freitagabend fand das
deutsche Abendessen in der Reihe internationaler Essen an. Wir
kochten bei Charline und bereiteten den ganzen Nachmittag die Speisen
für fast 20 Leute zu.
Letztlich tischten wir
Karotten-Zwiebel-Brötchen mit Kräuterbutter auf. Danach Kässpätzle
mit Röstzwiebeln und Salat. Und zum Abschluss leckeren
Apfel-Streuselkuchen.
Dazu durften natürlich auch Gummibärchen und
zwei Hefeweizen zum Probieren nicht fehlen. Am Ende waren alle satt,
die Gäste aus Chile, Kolumbien, Frankreich, Schweden, Italien und
Finnland. Internationales Publikum!
Die ganzen Abendessen-Fotos wurden mir dankenswerterweise von Manuela aus Kolumbien zur Verfügung gestellt.
Am nächsten Tag nahm ich dann an einer
Aktivität einer sozialen Organisation hier in Valparaíso teil. Mit
zwölf anderen Studenten, bzw Schülern besuchten wir einen ganzen
Nachmittag ein Kinderdorf, in dem Mädchen zwischen ca. 5 und 16
Jahren wohnen. Die Organisatoren hatten Spiele zum Thema Film
vorbereitet und wir übrigen „Tíos“ halfen den Gruppen beim
Lösen der Aufgaben und passten auf, dass die Mädels keinen Unsinn
machten. Das Highlight war eine Findet-Nemo-Schnitzeljagd am Ende und
dann gab es noch ein paar Sing-, Tanz- und Schreispielchen in einem
großen Kreis. Am Ende verteilten wir noch Trinkpäckchen und Kekse,
sowie ein paar Süßigkeiten an die Kinder und die Aktivität fand
ein Ende. Leider durften wir keine Fotos vom Event schießen,
vielleicht kann ich aber bei der Organisation fragen, ob ich das ein
oder andere ihrer Fotos verwenden darf. Ansonsten müsst ihr euch
halt auch mal eurer Vorstellungskraft bedienen, war auf jeden Fall
eine schöner Nachmittag.




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