In Viña del Mar
gibt es einen Botanischen Garten, den ich auch schon zwei Mal in der Vergangenheit
besucht hatte. Im Unterschied zu den Botanischen Gärten, die ich in Deutschland
kenne, ist es allerdings weniger ein Lehrgarten, sondern eher ein großer Park
mit vielen Wiesen und einem Grillplatz. Besonders in den Sommermonaten und am
Wochenende ist er immer gut gefüllt mit Leuten und Menschen. Ich fuhr mit María
Paz und ihren Eltern dahin, um einen Tag zu entspannen. Am Vormittag chillten
wir uns auf die Wiese, ich hatte meine Ukulele dabei und spielte so laut ich
konnte. Dann machte ich eine Runde Yoga mit María Paz‘ Vater, bis wir Hunger
bekamen. Wir gingen zu den Picknickplätzen und packten alles aus, was wir
dabei.
Als wir satt
waren, machten wir einen ausgedehnten Verdauungsspaziergang bis zu den
berühmten Enten des Botanischen Gartens – bisher war ich jedes Mal, wenn ich
den Garten besucht hatte, irgendwann bei den Enten. Diese machen nicht viel,
ein bisschen Köpfchen unters Wasser, Schwänzchen in die Höh und Quak, Quak.
Wir drehten eine
Runde um den See und kamen mit einem der Parkwächter ins Gespräch, der uns
alles über die Enten und die verschiedenen Arten erzählte. Es gibt auch eine kleine
Höhle, in die man reingehen kann und von oben können andere Leute lustige
Schatten und Geräusche machen, und so die Kinder unten erschrecken.
Wir liefen wieder
zurück zum Picknickplatz und spielten nochmal Gitarre und Ukulele, und ruhten
uns aus. Als sich wieder der kleine Hunger meldete gab es ein Abendpicknick und
dann verschwand die Sonne langsam, sodass auch wir uns auf den Rückweg nach
Valparaíso machten.
Als wir zuhause ankamen,
erwartete uns unsere Katze Mews und war ein bisschen beleidigt, dass wir sie
nicht in den Botanischen Garten mitgenommen hatten. Wir nutzten die letzten
Momente des Tages, um ein kleines Interview mit Mews zu filmen, das ich euch
natürlich nicht vorenthalten möchte.
