Valparaíso

Valparaíso

Freitag, 7. Dezember 2018

Coi und Gala (= Koala)


Nachdem ich nun schon lange Zeit versuche, mit schönen Fotos von Sonnenuntergängen und herausragenden Landschaften meine Familie nach Chile zu locken, ist mir nun doch tatsächlich der erste Fisch ins Netz gegangen. Mit anderen Worten: Ich war sehr glücklich meine Schwester Coi letzten Freitag vom Busterminal in Viña del Mar abholen zu können.


Da ihre Schulfreundin Rici auch gerade in Chile ist, trafen wir uns alle und erkundeten am Wochenende ein bisschen die Stadt, den Strand und chillten mit Mews zuhause. Außerdem gingen wir auf den Fischmarkt, wo wir Pelikane und Robben beobachteten und schließlich am Strand entlang zum richtigen Markt, wo wir für die Woche saftig einkauften (zum Beispiel 8kg Erdbeeren). Den Rest der Woche waren wir dann mit den Erdbeeren beschäftigt.

Beispiel für gelungene Integration
Während María Paz und ich unter der Woche arbeiten mussten, erkundete Coi auf eigene Faust zuerst Valparaíso, dann Viña (wo es eine Ausstellung gab, auf der alle Regionen Chiles – von der Atacamawüste bis nach Patagonien – vorgestellt wurden) und schließlich Concon, wo sie eine Art Naturschutzgebiet zur Vogelbeobachtung besuchte. An den Abenden war dann immer Zeit für Spiele, Spanischlernen, spielend Spanischlernen und spanische Spiele lernen. Außerdem gönnten wir uns ein Feierabendbier am Strand und schon war die Woche um, und Coi verschwand Richtung Santiago. Sie wird die nächsten beiden Monate ein Praktikum auf einem ökologischen Bauernhof in der Nähe von Santiago machen.


María Paz und ich gingen am Samstag auf die Gala der Universidad Santa María. Als Ex-Alumnos waren wir auch eingeladen und da wir noch nie zusammen auf diese Feier gegangen sind, schlugen wir dieses Jahr zu. Es war alles nobel eingerichtet, gab viele Lichter, und Möglichkeiten Fotos von sich schießen zu lassen. Außerdem gab es verschiedene Dancefloors und Bars mit Freigetränken. Für den kleinen Hunger hatten sich Foodtrucks auf dem Patio Central aufgestellt und boten Pizza, Burger, Döner oder Quesadillas an.


Außerdem hatten Künstler die Initialen der Uni in große Eisblöcke gesägt und auch ein Konterfei der Universität herausgearbeitet. 


Zu Beginn war die große Masse oben beim Swimming Pool der Uni unter freiem Himmel, aber mit zunehmender Dauer und Alkoholpegel verschob sich das Event mehr und mehr in die Turnhalle. Es war cool, mal wieder in der Uni unterwegs zu sein, und einige ehemalige Studienkollegen aus Austauschsemesterzeiten zu treffen. Noch dazu waren alle so formal unterwegs und es wurde sich über die Arbeit unterhalten – wir werden langsam alt.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen