Der Winter kommt
immer näher und es wird etwas kälter in Valparaíso. Zum Glück ist der Ozean das
ganze Jahr über ein guter Regulator und beschert uns weder zu kalte Winter noch
zu heiße Sommer. Bikinizeit ist trotzdem vorbei – auch für mich. In den letzten
Tagen flattert immer ein kleiner Kolibri vor unserem Fenster herum, letztens
saß er auch mal für einen Moment still, sodass ich ihn fotografieren konnte.
Ansonsten ist es sehr schwer ihn auf ein Foto zu bekommen, da er von einem Ort
zum nächsten flitzt.
Gegen die kalten
Temperaturen helfen auch Decken und die Katze Mews, die im Sommer im Garten ihr
Unwesen treibt, freut sich über einen kuscheligen Platz auf dem Sofa.
Zuletzt waren
auch Leo und Annabelle, die mit mir zusammen in Kaiserslautern studiert haben,
auf Reisen in Chile und ich zeigte ihnen ein bisschen die Stadt. Zum Beispiel
gingen wir zum Fischmarkt in Portales und staunten über die Seelöwen, die dort
auf Fischreste warten. Diese werden hier zuhauf ins Wasser geworfen und dann
geht jedes Mal eine wilde Seeschlacht los, in der sich auch die zahlreichen
Möwen nicht zurückhalten, um einen Fischkopf zu ergattern.
Es gibt auch
einige Pelikane, die aber eher ein ruhiges Gemüt haben und aus der Ferne
zuschauen. Wobei man – wenn man im folgenden Videoausschnitt am Ende auf den
linken Rand schaut, einen Pelikan dabei beobachten kann, wie er etwas abseits
des wilden Treibens hastig ein Stück Fisch verschluckt.
Diesmal kauften
wir selbst keinen Fisch, da wir noch weiter durch die Stadt liefen, aber auch
so ist der Fischmarkt immer einen Besuch wert. Zum Abschluss gibt es noch ein
Wimmelbild, auf dem man Chaos mal in einem Moment festgehalten sieht.
Wir liefen weiter
durch die Hügel Valparaísos und ein Vorteil von vielen Touren durch die Stadt
in den letzten Wochen (mit Eltern, Schwester sowie Annabelle und Leo) ist, dass
ich langsam anfange Graffitis wiederzuerkennen. Beispielsweise von der
Künstlerin Anis aus Valparaíso, die an vielen verschiedenen Stellen der Stadt
Graffitis in unterschiedlichen Größen hinterlassen hat. Man kann sie an den
Augen der Personen und den verwendeten Farben leicht erkennen. Hier kommt eines ihrer Werke – es gibt aber noch viele mehr zu entdecken.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen