Es freuen sich nicht nur meine Freunde,
dass ich wieder in Valparaíso bin, sondern auch die zahlreichen
Möwen. Als wir Mitte der Woche mit ein paar Leute in der Cafeteria
auf dem Dach saßen, wurden wir plötzlich von oben mit einem
„Feuerwerk“ beschossen. Zuerst dachten wir verwirrt, dass es
regnen würde, doch die Wahrheit war schlimmer...
Am Donnerstag unternahm ich einen
Ausflug zum Nationalpark La Campana. Dafür musste ich vor 7 Uhr
aufstehen und erstmal fast zwei Stunden mit Bahn und Bus bis zum
Eingang des Parks fahren. Die äußeren Bedingungen waren ideal,
nicht zu warm aber klare Sicht. Ich lief also alleine auf den 1880
Meter hohen Berg, der schon von Charles Darwin bestiegen worden war.
Auf dem Weg traf ich aber auch ein paar andere Wanderer. Nach knapp
drei Stunden kam ich am Gipfel an und genoss da erstmal mein
selbstbelegtes PapandwichTM und ließ ein Gipfelfoto von
mir schießen.
Dann machte ich mich gemächlich an den
Abstieg, mittlerweile war auch die Sonne herausgekommen. Auf dem Weg
sah ich auch wieder den Fuchs, der durch die vielen Besucher relativ
zutraulich ist und immer auf einen Happen Futter hofft. Da musste ich
ihn leider enttäuschen, denn ich aß meine Schokokekse lieber
selbst. Am Abend kam ich glücklich und erschöpft wieder in
Valparaíso an.
Am nächsten Tag stand dann der Besuch
des Sonnenuntergangs auf dem Programm. Mit María Paz, Alberto und
Dani fuhren wir zu den Sanddünen von Concon, die etwas nördlich von
Valparaíso liegen. Von da sah man wunderbar die Sonne immer roter
und roter werden und dann über dem Meer untergehen. Wir schossen
einige Fotos im schönen Abendlicht.
Der Abend wurde abgerundet durch drei
leckere Bleche Pizza! Mjam!
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