Nach erfolgreich abgegebener
Bachelorarbeit und der letzten Bachelor-Klausur, machte ich mich auf
in den Urlaub. Das Ziel lautet wieder einmal Valparaíso, sodass ich
vermutlich diesen schon etwas eingestaubten Blog reaktivieren und ein
bisschen über meine Erlebnisse hier schreiben werde.
Auf dem Flug von Frankfurt nach Sao
Paulo unterhielt ich mich mit meiner Sitznachbarin, einer älteren
Dame, die – wie sich herausstellte – auch nach Chile flog. Ich
konnte auch ganz gut schlafen und so verging der Flug wie im Fluge.
In Sao Paulo ging dann wunderschön die Sonne hinter dem Flughafen
auf und versüßte mir die Wartezeit.
Lustigerweise wurde dann meine
Begleiterin auf Portogiesisch ausgerufen und musste zum Sprint ihres
Lebens ansetzen, denn es stellte sich heraus, dass sie zwar auch nach
Santiago flog, ihr Flug aber zwei Stunden vor meinem ging.
Ich blieb alleine zurück, aber kurze
Zeit später flog ich dann auch über die schneebedeckten Gipfel der
Anden und landete in Santiago.
María Paz holte mich am Flughafen ab
und wir fuhren zusammen im Bus nach Valparaíso. Bemerkenswert waren
die fast sommerlichen Temperaturen, die mich erwarteten. Ein
ungewöhnlich warmer Winter, und ich hatte weder kurze Hose, noch
Badehose eingepackt. Nach zwei Tagen fielen die Temperaturen und
alles war wieder so wie ich es in Erinnerung hatte. Ich traf mich in
den folgenden Tagen mit einigen Freunden und wir erfreuten uns an den
Gummibärchen und Schokoladen-Schätzen, die ich aus Deutschland
mitgebracht hatte.
Am Sonntag nahm ich spontan an einem 10
Kilometer-Lauf teil. María Paz und ihre Mutter liefen 5 Kilometer
und fragten mich, ob ich nicht mitkommen wollte. Sie traf sich dort
mit zwei Freunden, die auf Austauschsemester sind, Helene (aus
Belgien) und Ricardo (aus Spanien). Und mit ihnen lief ich spontan
die 10 Kilometer, wobei der letzte Kilometer recht steil durch die
Straßen nach oben führte. Ich gönnte mir noch einen Schlusssprint
zusammen mit einem Chilenen und war dann gut platt. Im Ziel gab es
aber Meloneneis und Wasser. Wir schossen noch ein paar Fotos und
fuhren zufrieden nach Hause.



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