Valparaíso

Valparaíso

Dienstag, 8. September 2015

Zurück in Valparaíso


Nach erfolgreich abgegebener Bachelorarbeit und der letzten Bachelor-Klausur, machte ich mich auf in den Urlaub. Das Ziel lautet wieder einmal Valparaíso, sodass ich vermutlich diesen schon etwas eingestaubten Blog reaktivieren und ein bisschen über meine Erlebnisse hier schreiben werde.

Auf dem Flug von Frankfurt nach Sao Paulo unterhielt ich mich mit meiner Sitznachbarin, einer älteren Dame, die – wie sich herausstellte – auch nach Chile flog. Ich konnte auch ganz gut schlafen und so verging der Flug wie im Fluge. In Sao Paulo ging dann wunderschön die Sonne hinter dem Flughafen auf und versüßte mir die Wartezeit.
Lustigerweise wurde dann meine Begleiterin auf Portogiesisch ausgerufen und musste zum Sprint ihres Lebens ansetzen, denn es stellte sich heraus, dass sie zwar auch nach Santiago flog, ihr Flug aber zwei Stunden vor meinem ging.
Ich blieb alleine zurück, aber kurze Zeit später flog ich dann auch über die schneebedeckten Gipfel der Anden und landete in Santiago.
María Paz holte mich am Flughafen ab und wir fuhren zusammen im Bus nach Valparaíso. Bemerkenswert waren die fast sommerlichen Temperaturen, die mich erwarteten. Ein ungewöhnlich warmer Winter, und ich hatte weder kurze Hose, noch Badehose eingepackt. Nach zwei Tagen fielen die Temperaturen und alles war wieder so wie ich es in Erinnerung hatte. Ich traf mich in den folgenden Tagen mit einigen Freunden und wir erfreuten uns an den Gummibärchen und Schokoladen-Schätzen, die ich aus Deutschland mitgebracht hatte.
Am Sonntag nahm ich spontan an einem 10 Kilometer-Lauf teil. María Paz und ihre Mutter liefen 5 Kilometer und fragten mich, ob ich nicht mitkommen wollte. Sie traf sich dort mit zwei Freunden, die auf Austauschsemester sind, Helene (aus Belgien) und Ricardo (aus Spanien). Und mit ihnen lief ich spontan die 10 Kilometer, wobei der letzte Kilometer recht steil durch die Straßen nach oben führte. Ich gönnte mir noch einen Schlusssprint zusammen mit einem Chilenen und war dann gut platt. Im Ziel gab es aber Meloneneis und Wasser. Wir schossen noch ein paar Fotos und fuhren zufrieden nach Hause.

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