Valparaíso

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Samstag, 9. Dezember 2017

Ausflug nach Pomaire

Nachdem ich in den letzten Wochen nichts sonderlich Aufregendes erlebt habe, machten wir heute einen Ausflug in das touristische Dörfchen Pomaire. An Bord waren María Paz und ihre Eltern und wir fuhren knapp 1,5 Stunden mit dem Auto, bis wir Pomaire, im Landesinneren erreichten. Wir suchten uns einen Parkplatz und aßen uns erstmal in einem der zahlreichen Restaurants satt.


Spezialitäten des Dorfs sind unter anderem große Empanadas, gefüllte Teigtaschen mit bis zu einem Kilo Gewicht. Mir reichte heute aber erst einmal eines von einem halben Kilo. Draußen fanden wir dann noch ein richtiges Prachtexemplar, das allerdings nur auf Vorbestellung produziert wird. Da findet sich sicher ein halbes Schwein drin.


Der Grund, warum täglich viele Touristen nach Pomaire fahren, ist die Töpferkunst, die in diesem Dorf noch in großem Maße ausgeübt wird. Es reihen sich viele Geschäfte aneinander, die Töpfe, Tassen und Teller, aber auch Sparschweine, Blumentöpfe und Amphoren anboten. Andere verkauften Produkte aus Holz, Leder oder sonstigen Plastik-Touri-Nepp.


Später kauften wir uns noch eine frischgepresste Limonade mit Minze und entschieden uns langsam, welche Dinge wir tatsächlich kaufen wollten, denn die niedrigen Preise für die Töpfersachen verleiteten schnell mal zu einem überhasteten Großeinkauf. Aber mit kühlen Kopf entschieden wir uns für einige wenige ausgewählte Highlights, die wir mit nach Hause nahmen. Dann war es Zeit, sich auf die Heimfahrt zu machen.



Das getöpferte Empanada mit Magnet wurde zuhause gleich an den Kühlschrank geheftet und María Paz und ich bereiteten in unserem neuen Tontopf gleich das Abendessen zu: Es gab Quinoa mit Tomaten, Avocado und Gurken, dazu ein frisches Hühnerei. So ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.


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