Nachdem ich in
den letzten Wochen nichts sonderlich Aufregendes erlebt habe, machten wir heute
einen Ausflug in das touristische Dörfchen Pomaire. An Bord waren María Paz und
ihre Eltern und wir fuhren knapp 1,5 Stunden mit dem Auto, bis wir Pomaire, im
Landesinneren erreichten. Wir suchten uns einen Parkplatz und aßen uns erstmal
in einem der zahlreichen Restaurants satt.
Spezialitäten des
Dorfs sind unter anderem große Empanadas, gefüllte Teigtaschen mit bis zu einem
Kilo Gewicht. Mir reichte heute aber erst einmal eines von einem halben Kilo.
Draußen fanden wir dann noch ein richtiges Prachtexemplar, das allerdings nur
auf Vorbestellung produziert wird. Da findet sich sicher ein halbes Schwein
drin.
Der Grund, warum
täglich viele Touristen nach Pomaire fahren, ist die Töpferkunst, die in diesem
Dorf noch in großem Maße ausgeübt wird. Es reihen sich viele Geschäfte
aneinander, die Töpfe, Tassen und Teller, aber auch Sparschweine, Blumentöpfe
und Amphoren anboten. Andere verkauften Produkte aus Holz, Leder oder sonstigen
Plastik-Touri-Nepp.
Später kauften
wir uns noch eine frischgepresste Limonade mit Minze und entschieden uns
langsam, welche Dinge wir tatsächlich kaufen wollten, denn die niedrigen Preise
für die Töpfersachen verleiteten schnell mal zu einem überhasteten Großeinkauf.
Aber mit kühlen Kopf entschieden wir uns für einige wenige ausgewählte
Highlights, die wir mit nach Hause nahmen. Dann war es Zeit, sich auf die
Heimfahrt zu machen.
Das getöpferte Empanada
mit Magnet wurde zuhause gleich an den Kühlschrank geheftet und María Paz und
ich bereiteten in unserem neuen Tontopf gleich das Abendessen zu: Es gab Quinoa
mit Tomaten, Avocado und Gurken, dazu ein frisches Hühnerei. So ließen wir den
Tag gemütlich ausklingen.
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