Valparaíso

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Sonntag, 6. Mai 2018

Weingut Emiliana


Gestern war in Valparaíso und Viña del Mar ein ekliges Wetter, es war neblig und fisseliger Regen nervte. Doch wir hatten einen super Plan: raus aus dem Herbst, und nochmal die Sonne genießen. Dafür mussten wir nur knapp eine Stunde mit dem Bus ins Landesinnere fahren und schwupp-di-wupp, waren wir im gleißenden Sonnenschein.


María Paz und ich waren nicht alleine unterwegs, sondern ihre Freundinnen von der Arbeit Vivi, Tammy, Angela und Caro waren auch am Start. Wir besuchten zusammen das Weingut Emiliana. Vivi hatte die Tour organisiert, denn sie hat drei Jahre in diesem Weingut gearbeitet und Führungen für Touristen gegeben. Nach einem kurzen Marsch durch die lange Einfahrt des Guts, wurden wir von Alpakas empfangen, die sogar relativ zutraulich waren.


Ebenso herzlich wurden wir von Vivis ehemaligen Mitarbeitern empfangen, und da noch etwas Zeit bis zur Führung war, setzten wir uns mit einer Flasche Wein ins Gras und machten ein kleines Picknick. Es war super angenehmes Wetter, und ein Hund und Hühner liefen um uns rum.


In der Führung lernten wir dann über die Besonderheiten des Weinguts, und warum überall Hühner rumlaufen. Es ist nämlich ein ökologisches Weingut, d.h. keine Pestizide kommen zum Einsatz und alles ist sehr natürlich. Die Hühner und die Blumen und Büsche rund um die Weinreben sind dazu da um Schädlinge abzuhalten, die Trauben zu befallen. Auch die Alpakas haben ihren Zweck.

Es kommt auf die inneren Werte an.
Dann begann die Weinverkostung und wir probierten verschiedene Weine, die auf dem Weingut hergestellt werden. Seba, unser Guide erzählte uns etwas zu jedem Wein und was man dabei herausschmecken könnte ("ein Hauch von Limette und gebrannte Mandel").


Außerdem bekamen wir einen großen Teller voll mit Käse, Nüssen und Wurst, den wir nach der Weinprobe verspeisten. Das war aber nicht Teil der Tour, sondern dem glücklichen Umstand geschuldet, dass Vivi hier ihre Connections hat.


Wir versuchten dann noch, ein Foto mit den Weinreben zu machen, bei dem alle springen. Dies allerdings unter erschwerten Bedingungen, da wir erst einmal verstehen mussten, wann genau der Selbstauslöser auslöst und außerdem schon etwas belustigt waren. Letztlich waren ein paar lustige Fotos dabei, ein Foto auf dem alle in der Luft sind jedoch nicht.


Und so endete der schöne sonnige Tag und wir kamen in Viña an, wo es immer noch genauso neblig und kalt war, wie am Morgen.



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