Bevor am
Wochenende Moritz aus Temuco und Fer aus Concepción zu Besuch kamen, gingen
María Paz und ich am Mittwoch nach der Arbeit in ein peruanisches Restaurant.
Nach Ewigkeiten ließ ich mir mal wieder einen Lomo Saltado schmecken und María
Paz bestellte Ravioli mit Kürbis-Süßkartoffel Soße und blauem Käse. Klingt
fancy, war es auch!
Und als Nachtisch
ließen wir uns einen Suspiro Limeño und ein Tiramisu schmecken. Wir ließen uns
aus dem Restaurant rollen, denn wir waren sehr satt und fuhren im Bus nach
Hause.
Moritz und
Fernanda kamen Samstagmorgen nach einer Nachtfahrt aus Temuco bzw. Concepción
angefahren und wir frühstückten gemeinsam. Wegen der Zeitverschiebung fand das
Deutschlandspiel gegen Schweden schon um 14 Uhr statt und wir machten uns
beizeiten auf, um einen Platz in einem Restaurant oder in einer Bar zu finden. Dabei
liefen wir auch durch das Zentrum der Stadt und machten ein paar Fotos.
Wir wurden fündig,
und aßen wieder peruanisch! Dabei schauten wir das Spiel und insbesondere in
der zweiten Halbzeit war die Spannung riesig. Es ist leider überhaupt nicht mit
den Public Viewing Fanmeilen in Deutschland zu vergleichen, wir waren zeitweise
sogar die einzigen Leute im Restaurant, aber das hielt und nicht davon ab, das
Siegtor in der 90.+5. Minute laut zu bejubeln!
Wir liefen dann
quer durch die ganze Stadt nach Hause und auf dem Weg deutete sich an, dass wir
endlich mal wieder die Chance auf einen coolen Sonnenuntergang haben würden. In
den letzten Wochen war das Wetter nämlich sehr unfair. Unter der Woche, wenn
ich arbeiten musste, gab es teilweise traumhafte Sonnenuntergänge, aber die
konnte ich von meinem Arbeitsplatz nur erahnen. Und an den Wochenenden war es
dann immer bewölkt und man sah gar nichts. So freute ich mich!
Und tatsächlich
konnten wir von der Dachterrasse des Gebäudes von María Paz‘ Eltern die
untergehende Sonne und anschließend die Rotfärbung der Wolken bewundern. María
Paz machte wieder ein Timelapse Video.
Insgesamt dauerte
es über eine Stunde bis die Rotfärbung des Horizonts langsam verschwand.
Dann liefen wir
glücklich nach Hause, schalteten unseren mobilen Heizkörper an und machten
Empanadas mit Käse, Tomaten und Pilzen gefüllt. Dazu gab es einen chilenischen
Wein und später noch Kartenspiele.


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