Ich kam nach der Nachtfahrt in La
Serena an. Von dort fuhr ich gleich mit einem Bus weiter ins Dörfchen
Pisco Elqui. Früher hatte das Dorf einen anderen Namen, aber um den
Pisco (Traubenschnaps) bekannter zu machen, wurde es umbenannt. Heute
ist es ein touristischer Ort, aber sehr ruhig. Die Hostels haben alle
große Höfe mit Obstbäumen. Das Hostel, in dem ich war, hatte sogar
einen kleinen Pool.
Bekannt ist das ganze Tal für Wein,
Pisco und seinen Sternenhimmel in der Nacht.
Ich habe eine kleine Wanderung in ein
Seitental unternommen. Kaum dass man raus aus Pisco Elqui ist,
befindet man sich praktisch in der Wüste. Mit Trockenheit, Steinen
und vereinzelten Kakteen.
Ich stieg ein bisschen auf einen der
Berge auf, was eine trockene und schweißtreibende Angelegenheit war.
Da ich alleine war, unternahm ich aber keine waghalsigen
Klettermanöver, sondern setzte mich am Ende des Weges hin und aß
drei Leberwurstbrötchen. Von dort hatte man einen tollen Blick aufs
grüne Pisco Elqui.
Dann machte ich mich auf den Rückweg.
Auch der blieb weitgehend ohne Highlights, aber ich sah eine
Schlange, die sich im Schatten eines Baumes ausruhte.
Zurück im Hostel suchte ich den
direkten Weg in den Pool. Ich dümpelte entspannt im kühlen Wasser,
als plötzlich vier Kinder angerannt kamen und wir in eine spontane
Wasserschlacht verfielen. Dann spielten wir noch eine ganze Weile ein
Ballspiel.
Die Abende verbrachte ich mit anderen
Deutschen draußen sitzend und die Sterne betrachtend.
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