Valparaíso

Valparaíso

Mittwoch, 14. Januar 2015

Pisco Elqui


Ich kam nach der Nachtfahrt in La Serena an. Von dort fuhr ich gleich mit einem Bus weiter ins Dörfchen Pisco Elqui. Früher hatte das Dorf einen anderen Namen, aber um den Pisco (Traubenschnaps) bekannter zu machen, wurde es umbenannt. Heute ist es ein touristischer Ort, aber sehr ruhig. Die Hostels haben alle große Höfe mit Obstbäumen. Das Hostel, in dem ich war, hatte sogar einen kleinen Pool.
Bekannt ist das ganze Tal für Wein, Pisco und seinen Sternenhimmel in der Nacht.
Ich habe eine kleine Wanderung in ein Seitental unternommen. Kaum dass man raus aus Pisco Elqui ist, befindet man sich praktisch in der Wüste. Mit Trockenheit, Steinen und vereinzelten Kakteen.
Ich stieg ein bisschen auf einen der Berge auf, was eine trockene und schweißtreibende Angelegenheit war. Da ich alleine war, unternahm ich aber keine waghalsigen Klettermanöver, sondern setzte mich am Ende des Weges hin und aß drei Leberwurstbrötchen. Von dort hatte man einen tollen Blick aufs grüne Pisco Elqui.
Dann machte ich mich auf den Rückweg. Auch der blieb weitgehend ohne Highlights, aber ich sah eine Schlange, die sich im Schatten eines Baumes ausruhte.
Zurück im Hostel suchte ich den direkten Weg in den Pool. Ich dümpelte entspannt im kühlen Wasser, als plötzlich vier Kinder angerannt kamen und wir in eine spontane Wasserschlacht verfielen. Dann spielten wir noch eine ganze Weile ein Ballspiel.
Die Abende verbrachte ich mit anderen Deutschen draußen sitzend und die Sterne betrachtend.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen