Am Wochenende war
ich mit María Paz in Valparaíso unterwegs, und kamen bei dieser
schwindelerregenden Treppe vorbei. Zum Glück mussten wir sie nicht nach oben
laufen, aber ich stelle mir vor, dass es einige Leute gibt, die tagtäglich
diese engen, steil aufsteigenden Stufen nehmen. Nebenan wäre auch einer der
berühmten Aufzüge, aber der wird zurzeit renoviert.
An einem
Aussichtspunkt schossen wir auch ein Selfie, damit der Blog auch mal wieder mit
Gesichtern gefüllt wird.
Am Abend feierten
wir die Geburtstage von María Paz, ihrem Vater und ihrem Onkel gemeinsam mit
der ganzen Familie und noch einigen Freunden der Eltern in einem Raum auf der
Dachterrasse des Hochhauses, in dem ihre Eltern wohnen. Das bedeutet, in der
28. Etage, und da hat man einen tollen Ausblick in alle Richtungen und
insbesondere aufs Meer.
Es ließ sich an
diesem Tag ein merkwürdiges Phänomen beobachten: Über dem Meer bildeten sich
Wolken und ehe wir uns versahen, war das Meer ersetzt durch ein Wolkenmeer.
Drinnen gab es
derweil allerlei Leckereien und wir schlugen uns die Bäuche voll. Einer von
María Paz‘ Onkeln spielte Gitarre und brachte die älteren Herrschaften zum
Schunkeln und Singen. Stimmungsaufhellend war auch für die meisten, dass der Fußballclub
von Valparaíso, die Wanderers das Pokalfinale gegen die Universidad de Chile
3-1 gewinnen konnte.
Unterdessen
fraßen die Wolken vom Meer die Stadt auf, zumindest die tiefgelegenen Straßen.
Das war ein beeindruckendes Schauspiel. Für unsere Wäsche, die wir draußen
aufgehängt hatten, nur suboptimal, aber definitiv Balsam fürs Auge.

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