Nicht zum ersten
und hoffentlich auch nicht zum letzten Mal machten sich María Paz und ich heute
auf zum Nationalpark La Campana, genauer gesagt auf den Berg La Campana im
Nationalpark La Campana. Man kann den Park gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln
(Metro und Bus) erreichen, muss dafür aber relativ früh aufstehen, denn die
Fahrt dauert knapp zwei Stunden. Um 9 Uhr kamen wir beim Nationalpark an und
begannen den Aufstieg.
Zunächst war
alles noch neblig und wolkig und man konnte nicht weit sehen. Für den Aufstieg
waren die Temperaturen allerdings perfekt und wir kamen schnell voran.
Im Laufe des
Vormittages kämpfte sich auch die Sonne durch den Nebel und verscheuchte diesen
Richtung Tal, bis er sich komplett auflöste. Zugleich kämpfte sich auch ein
immer stärker aufkommendes Hungergefühl in meinen Bauch und ich war froh, als
wir bei La Mina ankamen, und unsere selbstgemachten Sandwiches und einen Apfel
essen konnten.
Auch die Flora
und Fauna des Nationalparks meinte es gut mit uns, und wir konnten große
Spinnen, farbenfrohe Eidechsen, wilde Kühe und schöne Pflanzen beobachten. Insgesamt
waren nur eine Handvoll anderer Leute außer uns unterwegs, was die Wanderung
sehr angenehm machte.
Gestärkt machten
wir uns auf den Weg Richtung Gipfel und nach insgesamt vier Stunden Wanderung kamen
wir auch an. Dort wehte eine Chile-Flagge und wir machten die obligatorischen
Gipfelfotos, gefolgt von einem obligatorischen Gipfel-Mittagschlaf.
Der Abstieg zog
sich wie immer in die Länge, zudem mittlerweile in der prallen Sonne und wir
und unsere Beine waren ganz schön müde.
Wir kamen um 17:30 Uhr beim Ausgang des
Nationalparks an und fuhren zurück nach Valparaíso, wo uns María Paz‘ Eltern
mit einer leckeren Pizza und einem kühlen Bier erwarteten.
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