Valparaíso

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Donnerstag, 16. November 2017

Nationalpark La Campana

 Nicht zum ersten und hoffentlich auch nicht zum letzten Mal machten sich María Paz und ich heute auf zum Nationalpark La Campana, genauer gesagt auf den Berg La Campana im Nationalpark La Campana. Man kann den Park gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Metro und Bus) erreichen, muss dafür aber relativ früh aufstehen, denn die Fahrt dauert knapp zwei Stunden. Um 9 Uhr kamen wir beim Nationalpark an und begannen den Aufstieg.


Zunächst war alles noch neblig und wolkig und man konnte nicht weit sehen. Für den Aufstieg waren die Temperaturen allerdings perfekt und wir kamen schnell voran.


Im Laufe des Vormittages kämpfte sich auch die Sonne durch den Nebel und verscheuchte diesen Richtung Tal, bis er sich komplett auflöste. Zugleich kämpfte sich auch ein immer stärker aufkommendes Hungergefühl in meinen Bauch und ich war froh, als wir bei La Mina ankamen, und unsere selbstgemachten Sandwiches und einen Apfel essen konnten.


Auch die Flora und Fauna des Nationalparks meinte es gut mit uns, und wir konnten große Spinnen, farbenfrohe Eidechsen, wilde Kühe und schöne Pflanzen beobachten. Insgesamt waren nur eine Handvoll anderer Leute außer uns unterwegs, was die Wanderung sehr angenehm machte.


Gestärkt machten wir uns auf den Weg Richtung Gipfel und nach insgesamt vier Stunden Wanderung kamen wir auch an. Dort wehte eine Chile-Flagge und wir machten die obligatorischen Gipfelfotos, gefolgt von einem obligatorischen Gipfel-Mittagschlaf.



Der Abstieg zog sich wie immer in die Länge, zudem mittlerweile in der prallen Sonne und wir und unsere Beine waren ganz schön müde. 


Wir kamen um 17:30 Uhr beim Ausgang des Nationalparks an und fuhren zurück nach Valparaíso, wo uns María Paz‘ Eltern mit einer leckeren Pizza und einem kühlen Bier erwarteten.

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