Valparaíso

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Montag, 12. Februar 2018

Kayakfahren im Meer und Valparaíso Cerro Abajo


Bevor der eigentliche Blogeintrag losgeht, gibt es eine gute Neuigkeit: Ich wurde auf der Jobsuche fündig und werde am 5. März meinen ersten Arbeitstag in Viña del Mar haben. Da bis dahin noch etwas Zeit ist, werde ich heute Abend in den Süden fahren und in einem (oder beiden) der Nationalparks Conguillío und Malalcahuello-Nalcas wandern gehen. Auf dem Rückweg gibt es auch den ein oder anderen Nationalpark, den ich gerne ansehen will, also werde ich etwa zwei Wochen unterwegs sein und dann ausführlich berichten.

Nun kommen wir zu diesem Wochenende. Am Samstag gingen María Paz und ich mit ihrem Vater runter ans Meer und liehen uns Kayaks aus. Eine halbe Stunde kostet etwa 4 Euro und wir konnten direkt starten.


Nach einer kurzen Einweisung, bis wohin wir paddeln durften, machten wir uns auf den Weg. Wir paddelten an einem Seelöwen-Rastplatz vorbei, wo die Hälfte der Seelöwen am Chillen und die andere Hälfte am Kämpfen war.


Es war ein super schöner, sonniger Tag und vom Meer konnten wir fast alle Hügel von Valparaíso sehen. Das Meer hingegen war kalt, deshalb fielen wir nicht ins Wasser. Nach fast einer Stunde gingen wir aus dem Wasser. Da nicht so viele Interessenten an Kayaks da waren, hörte die halbe Stunde einfach nicht auf. Wir hätten sogar noch länger herumfahren können, aber letztlich hatten wir schon alles erkundet und mussten auch noch Einkaufen gehen.


Am Abend waren wir zu einem Musik-Theaterstück eingeladen. Im ehemaligen Gefängnis von Valparaíso führte eine Gruppe von Theaterleuten und Tänzern eine Flamenco-Darbietung auf. Am Anfang verstand ich nicht so richtig um was es ging, da es wirklich mehr Tanz als Theaterstück war, aber dann wurde plötzlich José in einem Duell getötet und ich verstand mehr und mehr, was passierte. Armer José.

María Paz nicht zufrieden mit meinen Anfängerfehlern beim Selfie-Schießen
Am Sonntag stand ein weiteres Topevent Valparaísos auf dem Programm: Valparaíso Cerro Abajo. 34 Teilnehmer aus aller Herren Länder stürzten sich auf Mountainbikes die Hügel von Valparaíso hinunter. Auf dem Weg gab es alle möglichen Rampen, Treppen und Sprünge zu überwinden und sogar durch ein Haus verlief die Rennstrecke. Wer sehen möchte, wie das aus Fahrersicht aussieht, dem empfehle ich HIER zu klicken und sich das Video anzusehen.


Wir hatten die Zuschauersicht, begannen beim Ziel und liefen dann stückweise nach oben. Etwa alle zwei Minuten kam dann ein Fahrer in einem Affenzahn vorbeigerast. An Zuschauern mangelte es wahrhaftig nicht. Entlang der gesamten Rennstrecke standen und wuselten sie umher, wie eine große Ameisenstraße. Die Anwohner der Strecke verkauften vor ihren Häusern Snacks, Essen und Getränke, oder boten ihre Toiletten an. Am Ende gewann der gleiche wie letztes Jahr (Tomás Slavík aus Tschechien), ein Chilene wurde dritter und ein Deutscher vierter.



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