Heute kam ich in den Genuss eines Fußballspiels der chilenischen ersten Liga. Ich hatte mit María Paz, einer der Tutorinnen über Fußball geredet und sie hatte mir angeboten, mich einmal zu ihrem Team, den Santiago Wanderers Valparaíso mitzunehmen. Klar, dass ich sofort zusagte.
Da ihre Mutter auch Fan des Teams ist, wurden wir sogar gefahren.
Also reihten wir uns in die langen Schlangen vor dem Stadion ein und ich lernte bereits erste einfache Fangesänge: „S – A – N. SAN SAN SAN. SANTIAGO WANDERERS VALPARAÍSO“.
Da ihre Mutter auch Fan des Teams ist, wurden wir sogar gefahren.
Also reihten wir uns in die langen Schlangen vor dem Stadion ein und ich lernte bereits erste einfache Fangesänge: „S – A – N. SAN SAN SAN. SANTIAGO WANDERERS VALPARAÍSO“.
Wir kamen pünktlich zum Anpfiff zu unseren Plätzen und das war auch gut so. Denn schon in der vierten Minute klingelte es zum ersten Mal und die Wanderitos gingen nach einem Freistoß mit 1-0 in Führung. Das Stadion explodierte kurz, dann verflache das Spiel aber zunehmends und die Stimmung fand Ende der ersten Hälfte ihren Tiefpunkt, als die Gegner von Audax Italiano den Ausgleich erzielten.
Die zweite Halbzeit begann auch durchwachsen, einzig die nimmermüden Ultras sorgten für Stimmung und hatten sogar ein paar Bengalos mit ins Stadion gebracht.
Ich ließ mir auch ein paar Fußballvokabeln beibringen. Statt Schwalbe sagt man hier beipielsweise „Sprung ins Schwimmbad“.
Und plötzlich fiel aus dem Nichts die 2-1 Führung für die Santiago Wanderers. Alle sprangen auf und hüpften vor Freude, dass die Tribüne ordentlich ins Schwingen kam.
Und plötzlich fiel aus dem Nichts die 2-1 Führung für die Santiago Wanderers. Alle sprangen auf und hüpften vor Freude, dass die Tribüne ordentlich ins Schwingen kam.
Doch mitten hinein in diesen Jubel fiel der Ausgleich, der auch gleichzeitig den Endstand bedeutete. Gefühlt war es eine Niederlage, zumal noch einer der Spieler von Valparaíso in der Nachspielzeit die rote Karte sah. Ich weiß aber nicht weswegen, vermutlich Schiribeleidigung. Auf jeden Fall war das Spiel durch, und wir fuhren heim. Insgesamt, trotz teilweise halbleerer Ränge und des Ergebnisses, eine tolle Erfahrung.
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